RITUALE

Rituale nach dem Alten Weg


Rituale nach dem Alten Weg

Der Grundgedanke des Alten Weges ist es, jene Menschen, die ihn gehen, darauf vorzubereiten, dass nicht nur die Materie „Mensch“ sondern auch jedes andere lebende Wesen – und hier liegt die Betonung auf „lebend“ und nicht „lebendig“ – komprimierte Energie ist.




Nicht alles was uns nicht „lebendig“ erscheint, ist unbelebt. Es gibt die verschiedensten Existenzformen, die uns – bedingt durch die Zeitebene auf der sie existieren - nicht lebendig zu sein scheinen. Ebenso sieht der Grundgedanke des Alten Weges den Menschen nicht als „Krone der Schöpfung“ an, sondern gesteht auch außerirdischem Leben – welcher Art auch immer – eine Existenzberechtigung zu. Jede Energie ist ein Teil der gewaltigen kosmischen Energie und existiert daher von Anfang an bis an das Ende aller Zeiten.

Diese gewaltige und für menschliche Begriffe eher unverständliche kosmische Energie wird durch die Große Göttin symbolisiert. Sie präsentiert sich – so wie die kosmische Energie – positiv, gütig, verstehend, aufbauend, stärkend usw. aber auch strafend, zerstörend, negativ usw. Beides ist nötig um das kosmische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten.

Der Alte Weg resultiert aus einer relativ modernen Interpretation uralter Aufzeichnungen und zeigt durchaus Ähnlichkeiten mit den rituellen Gedanken und Gebräuchen, die sich aus den Zeiten, in denen noch Naturgottheiten verehrt wurden, erhalten haben. Die Beziehung des Alten Weges zur Natur ist sehr intensiv. Daher stellt sich so mancher, der sich für den Alten Weg entschieden hat, bei Ritualen und Initationen die Frage, was wohl älter ist.

Der alte Weg ist nicht als Religion sondern als Weltanschauung bzw. als Gedankenbasis zu sehen.

Mit dem „Alten Weg“ ist die göttlich-kosmische Energie als matriarchalische Energie gemeint. Diese wird als SIE bzw. als eine wie immer geartete – Inkarnation der Großen Göttin angesehen. Das stellt keine Verneinung, Ablehnung oder Diskriminierung der männlichen Energieschwingung dar, sondern ist darauf zurückzuführen, dass der Gedanke des „Alten Weges“ davon ausgeht, dass aus den Urgewalten des Kosmos alles geboren wurde. Etwas zu gebären ist mit wenigen Ausnahmen ein Vorrecht weiblicher Lebewesen.


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